Das epochale Freiarbeitsmodell
Die Lehrgangsinhalte wurden während der Mathematikstunden gemeinsam so lange ohne Unterbrechung durch freie Arbeitszeiten bearbeitet, bis sie zu einem inhaltlichen Teil-Abschluss gebracht worden sind. Das war in der Regel nach ca. vier bis fünf Wochen der Fall. Die Lehrgangs-Phase wurde mit dann mit einer Lernkontrolle abgeschlossen.
Anschließend arbeiteten die Kinder während der Mathematikstunden gut eine Woche nur an den freien Wahlpflichtaufgaben. Zielvorgabe war, innerhalb dieser Zeit nach Möglichkeit mindestens eine Aufgabe abgeschlossen zu haben. War das wegen einer sehr umfangreichen Aufgabe ausnahmsweise nicht der Fall, dann sollte von den Kindern ein sinnvoller Zwischenabschluss gefunden werden.
1. Woche | 2. Woche | 3. Woche | 4. Woche | 5. Woche | 6. Woche |
Lehrgang | Lehrgang | Lehrgang | Lehrgang | Lehrgang | Freie Arbeit |
Mein Eindruck: Bei dieser Organisationsform konnten die Kinder konzentrierter als im "Wochenmodell" arbeiten.
Die Vorteile:
- Die Anteile von Lehrgang und Freier Arbeit bleiben gleich.
- Die Arbeit in inhaltlichen und methodischen Zusammenhängen wird erleichtert.
- Eine weitere Aufsplitterung des Stundenplanes "Fetzenplan" (Peter Petersen) wird verhindert.